Ein Zugang zum Wissen mit Blinkist

So wie viele andere Menschen denkst du, dass du nie genug Zeit zum Lesen hast? Dieses Problem löst Blinkist, ein Start-Up, das im August 2012 gegründet würde. Blinkist ist eine App für Mobile, eine Lösung für die wachsende Zahl von Leuten, die nie genug Zeit haben! Das Start-Up fasst die Kernaussagen von Sachbüchern in verdaulichen Wissenshäppchen zusammen, die "Blinks" heißen. Wizbii hat ein Interview mit Holger Seim, einem der Gründer des Start-Ups geführt!

Blinkist

Können Sie uns mehr über Ihr Team und Ihren Werdegang erzählen? Ich habe Blinkist mit drei Freunden im August 2012 gegründet. Wir kannten uns bereits einige Jahre und haben während unseres Studiums eine studentische Beratung zusammen gegründet. Als wir nach dem Einstieg ins Berufsleben dann irgendwann die Idee zu Blinkist hatten, war für uns schnell klar, dass wir unsere Jobs kündigen und uns selbstständig machen. TEAM BLINKIST Mittlerweile sind wir ein Team aus 45 Mitarbeitern aus insgesamt 14 Ländern. Sagen Sie uns ein bisschen mehr über Blinkist: Blinkist bietet einen einfachen Zugang zu Wissen aus Sachbüchern. Wir fassen die Kernaussagen von Sachbüchern zusammen und helfen somit vielbeschäftigten Leuten auch unterwegs etwas Neues zu lernen. Dafür bringen wir die Inhalte von Büchern aus den Bereichen Business & Karriere, Populärwissenschaften, Politik & Geschichte sowie Gesellschaft & Zeitgeschehen in sogenannten blinks – einzelne Kapitel, die sich in jeweils zwei Minuten lesen lassen – auf den Punkt. Unsere Kunden nutzen Blinkist sowohl, um neue Bücher zu entdecken, die sie dann komplett lesen, als auch um solche Themen, die sie nicht vertiefen wollen, oberflächlich zu erschließen und sich Denkanstöße zu holen. Was war der Grund, warum Sie Blinkist gegründet haben? Wir glauben daran, dass viel zu wenig Menschen mit den vielen Sachbüchern, die jedes Jahr erscheinen, in Kontakt kommen, da es in Zeiten veränderter Lesegewohnheiten und der wachsenden digitalen Informationsflut immer schwieriger wird, noch ein Sachbuch aufzuschlagen, geschweige denn zu Ende zu lesen. Mit Blinkist möchten wir den Einstieg in Sachbücher vereinfachen und unsere Kunden zum lebenslangen lernen inspirieren.
Was ist Ihr Wettbewerbsvorteil? Unser Wettbewerbsvorteil ist die große Auswahl an Themen und Buchtiteln – mittlerweile über 1.500 – die wir anbieten, zum Lesen und Hören. In Kombination mit unseren benutzerfreundlichen Apps, dem für mobiles Lesen optimierten Format und der hohen Qualität haben wir etwas geschaffen, dass sich nur schwer von neuen Wettbewerbern kopieren lässt. Wie werden Sie vorgehen um Blinkist Ihrer Zielgruppe vorzustellen?  Wir haben bereits mehr als 1 Millionen Nutzer weltweit und erhalten viele neue Kunden durch Empfehlungen. Darüber hinaus vermarkten wir Blinkist jedoch auch über klassische Online Marketing-Kanäle und Pressearbeit. Sind Sie auf Schwierigkeiten gestoßen, mit denen Sie nicht gerechnet haben?  Wir müssen ab und an mit dem Problem kämpfen, dass man uns vorwirft, Menschen vom Lesen von Sachbüchern abzuhalten, weil wir ihnen deren Kernaussagen schon in einem kurzen Format bieten. Das ist aus unserer Sicht die falsche Perspektive. Wir sehen immer wieder, dass Blinkist seine Nutzer nicht vom Bücher-Lesen abhält, sondern ganz im Gegenteil: wir helfen unseren Kunden, die für sie relevanten und richtigen Bücher zu entdecken und inspirieren sie, sich auch mit Themen auseinanderzusetzen, mit denen sie ohne uns unter Umständen nicht in Berührung gekommen wären. Es ist eine Herausforderung für uns, diese Perspektive auch neuen Nutzern und Beobachtern zu vermitteln.

Vielen Dank an Holger, dass er die Einladung zu diesem Interview angenommen hat! :-) 

Blinkist