Wenn die Deadline naht...Tipps für Hausarbeiten und Essays!

Mit dem Semesterende rücken auch alljährlich die Deadlines für Hausarbeiten und Essays näher. Natürlich hast du neben Partys, Shoppen, Kaffeetrinken, Vorlesungen und Klausuren absolut keine Zeit, dich um diese respekteinflößenden Projekte zu kümmern! Und ehe du dich versiehst, stehen die Semesterferien vor der Tür und du hast noch vier Wochen Zeit, um 3 Hausarbeiten und 2 Essays zu schreiben. Mit dem Stapel an Büchern auf dem Schreibtisch und der dahinrinnenden Zeit wird die Verzweiflung größer und du weißt einfach nicht wo du anfangen und wie du vorgehen sollst. Kommt dir bekannt vor? Hier ein paar Tipps, wie du das Beste aus einer Hausarbeit machen und dabei das Stresslevel so niedrig wie möglich halten kannst!

Hausarbeiten, Essays, Tipps, Studium

Organisation ist alles!

  • Das Thema:
Zu Beginn einer jeden wissenschaftlichen Arbeit steht bekanntlich die Themenfindung. In den ersten Semestern bekommst du unter Umständen das Thema vom Professor oder Dozent vorgegeben und du musst dich nur noch damit anfreunden. In höheren Semestern liegt es meist bei dir, ein passendes Thema zu finden und das dann auch noch ansprechend zu formulieren. Am besten gehst du bereits in den ersten Semesterwochen zu deinem Betreuer in die Sprechstunde. So kannst du zum einen sicher sein, dass die spannendsten Themen noch nicht vergeben sind, zum anderen hast du zur Not noch einen zeitlichen Puffer, um das Thema eventuell noch einmal zu ändern, falls du feststellen solltest, dass sich die Literatursuche extrem schwierig gestaltet oder das Thema einfach nicht genug hergibt, um darüber eine größere Arbeit schreiben zu können.
  • Formalia:
Ebenfalls wichtig ist, dass du dich über Formalia informierst, die du für deine Hausarbeit oder deinen Essay beachten sollst. Umfang der Arbeit, Zitierweise, Zeilenabstand, Ränder, Schriftgröße etc...Frage lieber noch einmal nach, wenn du beispielsweise nicht sicher bist, wie du bestimmte Quellen zitieren sollst.
  • Literatursuche:
Auch bei der Quellensuche ist Organisation wichtig! Schließlich bist du unter Umständen nicht die einzige Person, die es auf ein bestimmtes heiß begehrtes Buch in der Bib abgesehen hat! Um zu verhindern, dass wichtige Literatur bereits verliehen ist, wenn du sie dringend brauchst, solltest du dich frühzeitig auf Literatursuche begeben. Nimm dir die Zeit, die Bücher vor Ort durchzublättern und die Inhaltsverzeichnisse zu überfliegen und leihe dann nur die Werke aus, die wirklich dein Themengebiet abdecken. So kannst du Panik vor dem Stapel an Büchern auf deinem Schreibtisch vermeiden.
  • Timing:
Damit die große Torschlusspanik ausbleibt, ist es wichtig, dass du dir möglichst früh einen Zeitplan erstellst, vor allem dann, wenn du mehrere Hausarbeiten, Essays und andere Projekt einreichen musst. Je früher du dein Thema festlegst und die nötige Literatur beisammen hast, desto besser kannst du absehen, wie viel Zeit die Redaktion der Arbeit letztendlich in Anspruch nimmt. Plane gegen Ende einen Zeitpuffer ein, dein Werk sollte schließlich möglichst noch Korrektur gelesen werden und muss noch ausgedruckt und eventuell sogar gebunden werden. Hausarbeiten, Essays, Tipps, Studium

An die Tastatur, fertig, los!

Die Vorbereitungen sind getroffen, die Bücher liegen bereit und das Thema steht fest...dann geht es jetzt an die Redaktion!
  • Arbeit mit den Quellen:
Du hast sorgfältig deine Literatur ausgewählt und nun das unterschwellige Gefühl, dass jedes Kapitel der 10 Bücher und jeder Absatz der 20 wissenschaftlichen Artikel zum Thema irgendwie wichtig für deine Arbeit sein könnte? Vermutlich eher nicht! Du wirst keine Zeit haben, alles im Detail zu lesen. Wichtig ist daher, dass du dir anhand der Inhaltsverzeichnisse einen Überblick verschaffst und dir vermerkst, welche Abschnitte tatsächlich relevant sind. Diese kannst du dann erst einmal grob überfliegen und die wichtigen Infos herausfiltern.
  • Aufbau der Hausarbeit/ des Essays:
Natürlich ist eine wissenschaftliche Arbeit kein Fließtext ohne Punkt und Komma. Auch wenn dein Professor dies nicht explizit angemerkt hat, den typischen Aufbau eines Essays oder einer Hausarbeit solltest du natürlich in jedem Fall respektieren. Schreibst du eine Hausarbeit, so sollte diese im Normalfall folgende Teile enthalten: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, eventuell ein Abkürzungsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Schluss, Literaturverzeichnis, eventuell ein Abbildungsverzeichnis und eine Erklärung darüber, dass du die Arbeit eigenständig angefertigt und nur die angegebenen Hilfsmittel benutzt hast.
  • Roter Faden:
Da du die Arbeit höchstwahrscheinlich nicht an einem Tag runterschreibst, sondern im Laufe mehrerer Tage beziehungsweise Wochen stückweise daran weiterarbeitest, besteht die Gefahr, dass du das große Ganze aus den Augen verlierst. Wichtig ist, dass sich ein roter Faden durch deine Arbeit zieht und sicherstellst, dass die einzelnen Kapitel aufeinander aufbauen und nicht willkürlich aneinander gereiht sind. Nimm dir daher die Zeit, die Arbeit ab und an nochmal von vorne durchzulesen, um immer im Hinterkopf zu behalten, was du bereits verfasst hast. Hausarbeiten, Essays, Tipps, Studium

Fast geschafft!

Endlich ist es soweit, das Dokument ist 30 Seiten lang und dein Stresspegel sinkt allmählich wieder. Sehr gut! Zum Schluss nur noch zwei Tipps:
  • Korrekturlesen
Nicht nur der Inhalt macht eine gute Hausarbeit oder einen guten Essay aus, auch auf den Stil und eine fehlerfreie Rechtschreibung kommt es an! Nimm dir daher die Zeit, am Ende alles noch zwei bis dreimal durchzulesen. Vielleicht findest du auch unter deinen Freunden oder Kommilitonen einen Freiwilligen, der noch einmal über deine Arbeit drüber schaut. Selbst überliest man die eigenen Fehler ja dann doch gerne einmal. Gerade wenn du die Arbeit auf Englisch oder in einer anderen Fremdsprache verfassen musstest ist es empfehlenswert, diese noch einmal von einem Muttersprachler Korrekturlesen zu lassen.
  • Abgabe
Eine Arbeit bereits einige Tage vor der Deadline einzureichen erscheint häufig utopisch, wir alle brauchen doch irgendwie den Zeitdruck um in die Pötte zu kommen. Gerade kurz vor der Abgabe kann jedoch noch einiges dazwischenkommen. Der Copyshop ist geschlossen, der Drucker streikt, das Sekretariat, in dem du die Arbeit abgeben kannst, ist nur von Montag bis Mittwoch geöffnet...Bedenke also rechtzeitig, in welcher Form du dein Werk einreichen musst und plane etwas Zeit für Zwischenfälle ein, die du selbst nicht zu verantworten hast. Wenn möglich, gebe deine Arbeit direkt bei deinem Professor ab, so kannst du sicher sein, dass sie auch wirklich angekommen ist. Reicht eine elektronische Abgabe, so fordere eine Lesebestätigung an. Bist du gezwungen, die Arbeit per Post zu versenden oder sie durch jemand anderen weiterreichen zu lassen oder dem Professor ins Postfach zu legen, dann erkundige dich, ob die Arbeit auch tatsächlich fristgerecht angekommen ist...man weiß ja nie! Hausarbeiten, Essays, Tipps, Studium Wizbii wünscht dir viel Erfolg beim Schreiben deiner nächsten Hausarbeit oder deines nächsten Essays :-)